DIE GRUNDLAGEN

Rugby ist ein sehr dynamischer Sport der an seine Spieler hohe physische und psychische Anforderungen stellt. Die Grundlagen sind allerdings leicht zu erlernen, sodass es Kindern sehr viel Spaß macht Rugby zu spielen. Das Spielfeld ist ungefähr so groß wie ein Fußballfeld (100 x 70m), für die Altersklassen bestehen unterschiedliche Größen- und Regelvorgaben.

 

Zu den Grundregeln zählt:

  • der ovale Ball darf nicht nach vorne geworfen werden
  • nur der ballführende Spieler darf "getackelt" werden
  • Schutzausrüstungen sind bis auf einen Mundschutz verboten

 

WAS IST EIN TACKLING?

Eine der Techniken die typisch für Rugby sind, ist das Tackling. Im Gegensatz zu den Vorurteilen gegenüber Rugby, gibt es ein sehr striktes Regelwerk. Die oberste Priorität ist die Sicherheit und körperliche Unversehrtheit aller Beteiligten.

 

Bei einem Tackling darf der balltragende Spieler Zufall gebracht werden, in dem der Verteidiger mit der Schulter und seinen Armen den Spieler kontrolliert zu Boden bringen. Der Kontakt muss dabei unterhalb der Schultern stattfinden und bei Kindern auf unterhalb der Taillen.

DIE VORTEILE FÜR KINDER.

Rugby ist perfekt für Kinder geeignet, dies ist vor allem der Tatsache geschuldet das Körperkontakt erwünscht ist. Der Ball darf mit dem Fuß und der Hand gespielt werden, es gibt keine Schrittregeln und der Ball muss nicht gedribbelt werden. Die Grundlagen des Spiels Laufen, Passen, Fangen und Tackeln lassen sich leicht erlernen.

WIRD RUGBY EBENSO IN DER HALLE GESPIELT?

Ja, es gibt die kontaktarme Touchrugby-Variante bei der der Gegenspieler mit beiden Händen berührt wird und dann stehen bleiben muss. Daraufhin legt der ballführende Spieler den Ball unter seine Beine und ein Mitspieler von ihm nimmt den Ball wieder auf und spielt weiter. 

Das Angriffsrecht wechselt wenn ein Pass abgefangen wird, der Ball bzw. der ballführende Spieler die Auslinie berührt oder eine Mannschaft den Ball nach vorne wirft.

WARUM SOLLTE RUGBY IN DER SCHULE GESPIELT WERDEN?

Rugby ist Bestandteil des Sport Curriculums, tatsächlich dürfen auch Abiturprüfungen in Rugby durchgeführt werden.

 

Rugby wird als eine Schule fürs Leben bezeichnet. Rugby kann gewaltpräventiv und integrierend wirken. Jeder Spieler muss seine Mitspieler bedingungslos unterstützen. Die meisten SuS fangen mit denselben Grundlagen an.

Die Augen- Handmotorik, die Koordination, analytisches Denken, Entscheidungen treffen und peripheres Sehen werden von jedem Sportler gefordert und durch den Sport gefördert.

 

Nicht ohne Grund wird Rugby in England, Frankreich, Wales, Irland, Schottland, Neuseeland und Australien an fast jeder Schule gespielt.